Intervallessen — Abnehmen und Gesunden

Ein Korb voll mit Gemüse bestehend aus Rote Beete, Karotten und Zwiebeln

Bitte machen Sie sich immer wieder bewusst, dass Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit ist. Schon schlechter Schlaf, quälendes Aufstehen am Morgen, miese Laune und das Gefühl der Überforderung zeigen, dass Körper, Geist und Seele sich nicht wohl fühlen. Diese immerwährende Arbeit an sich selbst, an der Verbesserung des eigenen Wohlbefindens: Das nenne ich die permanente Optimierung unserer Gesundheit.

Das Wichtigste dabei, ist die Erkenntnis, dass diese, unsere Gesundheit zum großen Teil das Ergebnis unseres täglichen Tuns und unserer täglichen Lebensführung ist.

Diese ist nämlich ausschlaggebend dafür, ob wir uns wohl fühlen oder nicht. Jetzt werden Sie vielleicht einwenden, dass doch auch Einflüsse von außen ihre Wirkung auf uns haben. Inwieweit wir auch für solche Geschehnisse selbst verantwortlich sind, weil wir sie durch unser Tun ins eigene Leben geholt haben, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn wir uns nur auf die zwei größten Faktoren beschränken, die wir selbst beeinflussen können — unsere Ernährung und unsere Bewegung — , dann können wir mit unserem Sein wahre Welten verändern.

Sie tragen entscheidend dazu bei, dass unser „innerer Arzt“ seine Kräfte entfaltet und gewaltige Selbstheilungs-Mechanismen in uns aktiviert.

Geben wir den beiden Faktoren hingegen keine besondere Aufmerksamkeit, können diese Selbstheilungskräfte nicht walten.

Nachdem es in den letzten Beiträgen um das Nichtessen, das Fasten ging, geht es heute um die andere Seite der Medaille. Im Rahmen eines neuen Begriffes, den ich geprägt habe, möchte ich Bewusstsein für diese Art der Nahrungsaufnahme schaffen: Intervallessen.

Was heißt Intervallessen und warum ist es so wichtig für uns?

Vielleicht haben auch Sie die unsägliche Regel im Kopf, dass Sie viele kleine Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen sollten — aus welchen Gründen auch immer. Hinzu kommt die Annahme, dass wir unser Essen mischen könnten wie wir Lust haben, weil Trennkost „wissenschaftlich nicht bewiesen“ sei. Bitte vergessen Sie auch das. Es handelt sich um ein weiteres der vielen Irrtümer, das die öffentliche Meinung fehlgeleitet als wahr einstuft.

Bitte vertrauen Sie nur Ihrem eigenen Körper.

Essen Sie in Intervallen bestimmte Kombinationen. Lassen Sie Ihrem Entgiftungs- und Ausscheidungssystem morgens so lange Zeit wie möglich. So kann es alles entsorgen, was hinaus muss. Brechen Sie Ihr Fasten — break the fast (breakfast = Frühstück) — möglichst spät mit einem frischen Smoothie aus Früchten und grünem Blattgemüse (Spinat, Wildkräuter, etc.). Kombinieren Sie dann nach einer Pause in Ihrer ersten Mahlzeit konzentrierte Kohlenhydrate (Brot, Reis, Nudeln) mit Gemüse und Salaten. Nach mindestens zwei Stunden Pause kombinieren Sie konzentrierte Eiweiße (Fleisch, Fisch oder besser: Soja, Lupine, Linsen etc.) mit Gemüse und Salaten, sodass Sie möglichst früh am Abend fertig gegessen haben.

Praktizieren Sie das zwei Wochen — wenn Sie möchten mit den Rezepten meines Intervallfasten-Buches — und spüren Sie, was mit Ihnen und Ihrem Körper passiert. Was Sie dann fühlen, ist zweifelsfrei Ihre Wahrheit.