Stoffwechselturbo steigert deine Fasteneffekte

Sport & Yoga zur Entspannung & zur Stärkung der Fasteneffekte

Ich hatte über die Vielzahl an Stoffwechseleffekten berichtet, die schon nach 12 Stunden Intervallfasten entstehen. Vor allem die Reparaturmechanismen, die überall im Körper Abfall entsorgen, recyceln, die Zellen bis in die Erbsubstanz hinein in Stand setzen, entartete Zellen und sogar Krebszellen gezielt unschädlich machen.

Fasten kann teilweise so wirksam sein, dass Krankheiten heilen und der Körper regeneriert.

Er ist also genetisch so programmiert, dass die Zeit während der Nahrungsknappheit bestmöglich genutzt wird. Die Naturheilkunde und die Religionen bauten Fastenzeiten deswegen fest in ihre Jahreskalender ein.

Während dieser Hungerzeiten musste der Alltag weitergehen. Man konnte sich nicht ausruhen oder Urlaub einreichen. Das bedeutet, dass man auch bei Nahrungsentzug anstrengende Dinge erledigen, vielleicht lange Strecken zurücklegen musste. Da unser Körper seinen Stoffwechsel, also den Abtransport der Abfallstoffe und die Anlieferung neuer Nähr- und Baustoffe zu den Zellen fast ausschließlich über die Kontraktion und Entspannung seiner Muskeln aktiviert, ist gerade beim Fasten die möglichst vollständige körperliche Bewegung genetisch vorgesehen und damit unverzichtbar.

Fastenwandern und ähnliche Begleitprogramme tragen diesem Zusammenhang Rechnung.

Schon öfter schrieb ich über die Effekte unserer speziell entwickelten Liebscher & Bracht Übungen. Vor allem darüber, dass dieses Training zum Ziel hat, „Engpässe“ der Muskeln und Faszien aufzulösen, die sich durch unsere heutige Lebensweise bei fast allen Menschen im Laufe der Jahre und Jahrzehnte durch nicht genutzte Winkelstellungen der Gelenke immer mehr ausbreiten und im wahrsten Sinne des Wortes „verdichten“.

Dort verfilzen die Faszien und Muskeln sind dauerkontrahiert.

Mit dem Resultat, dass die Bewegungsmöglichkeiten immer mehr einschränkt werden und Schmerzen entstehen. In diesen Bereichen ist der Stoffwechsel drastisch heruntergefahren. Abfall verstopft das Gewebe, Nährstoffe können die Zellen auch beim Intervallfasten nur schlecht erreichen.

Erst wenn Sie das Fasten damit kombinieren, dass diese Engpässe aufgelöst werden und gleichzeitig Blut mit speziellen Übungstechniken gezielt durch das Kapillarsystem gepumpt wird, können die vom Körper initiierten Heilungsprozesse auch in diesen Engpassregionen vollständig ablaufen.

Wir haben zu diesem Zweck ein 14-Tage-Übungsprogramm mit zwölf Übungen für mein neues Buch „Intervallfasten“ entwickelt.

Testen Sie direkt selbst: Ziehen Sie in Bauchlage den rechten Fuß mit den Händen oder einem Handtuch weitest möglich zum Gesäß. Spannen Sie 20 Mal Ihr Bein dagegen und verstärken Sie jedes Mal die Dehnung; das Gleiche führen sie anschließend auch links aus. Machen Sie 20 Kniebeugen so tief wie möglich. Wiederholen Sie das Anspannen. Passen Sie Ausführung, Geschwindigkeit und Wiederholungszahl an Ihr Leistungsvermögen an. Je vier Übungen solcher Art täglich sorgen dafür, dass Sie die Effekte des Intervallfastens vervielfachen – in jeder Ecke Ihres Körpers.

Dr. Petra Bracht Intervallfasten