Schlank in der Weihnachtszeit

Der innere Kampf um kulinarischen Genuss oder Gewichtszunahme ist gerade in der Weihnachtszeit ein großes Thema. Wer liebt sie nicht die an Kindheitstage erinnernden Plätzchen, die geborgenen Adventsstunden mit Stollen und Glühwein, die gemütlichen Weihnachtsfeiern allerorts und nicht zu vergessen die Weihnachtsmärkte, die uns mit all den Düften ständig zum Essen und Trinken verführen wollen.

Wie wäre es, wenn Sie all das genießen könnten und trotzdem zu Beginn des nächsten Jahres noch in die gleiche Jeans passen würden wie vor der Adventszeit? Das geht tatsächlich mit dem Prinzip des Intervallfastens. So tun wir in dieser Zeit unserem Körper gleichzeitig noch etwas Gutes, denn wir leben so, wie wir es von der Evolution gelernt haben.

Und so geht es:

Sie fasten täglich 16 Stunden und essen innerhalb der verbleibenden 8 Stunden zwei oder drei Mahlzeiten. Und zwar so viel, dass Sie tatsächlich satt sind, aber nicht zu satt. Sie sind am Adventssonntag zum Weihnachtsbrunch eingeladen? Kein Problem! Lassen Sie das Frühstück ausfallen und essen Sie am Samstag zuvor das Letzte gegen 19 Uhr. Bitte auch keine Zwischenmahlzeiten, denn diese stoppen jedes Mahl die Fettverbrennung.

Warum das funktioniert, ist ganz einfach.

Fasten in Form von Hungerperioden ist in die Genetik des Menschen fest eingebaut, die Völlerei allerdings ebenso. Gab es nichts zu essen, dann nutzte der Körper diese Zeit um aufzuräumen, zu reparieren und eine Vielfalt geradezu wunderbarer, heilender Mechanismen in Gang zu setzen. Dazu stellte er seine Energiegewinnung auf die Fettverbrennung um. Das heißt, der Fettstoffwechsel wird aktiviert und überschüssige Fettreserven werden dafür abgebaut. Somit wird der Körper auf Heilung programmiert, zumindest für einige Stunden bis zum nächsten Essen.

Gab es dann in früheren Zeiten Nahrung, so musste man kräftig zulangen, um sich für die kommenden Fastenstunden oder gar -tage zu wappnen. Deswegen ist es ebenso genetisch verankert, dass wir zugreifen, wenn Nahrung vorhanden ist und deshalb vor vollen Tellern nicht so einfach halt machen können.

Und genau diesen Mechanismus sollten wir täglich nutzen. Wie wäre es mit dem ersten „Vorweihnachtsgeschenk“ für jeden von uns: kein schlechtes Gewissen und keine Gewichtszunahme, also auch weniger Stress durch diese Ernährungsweise? Das Grandiose dabei ist, dass der Körper tatsächlich in den täglichen Fastenzeiten in der Lage ist, das mehr oder weniger große „Unheil“ in Form von fetten Speisen und zu viel Alkohol, zumindest zu einem Teil und je nach Ausmaß der „Völlerei“, wieder wett zu machen..

Wenn Sie noch mehr Gutes für sich tun wollen, können Sie zusätzlich auf die Auswahl der Speisen achten, sprich nicht zu fett, nicht zu tierisch und mit viel Frischkost; und beim Alkohol ist weniger meist angenehmer als zu viel, oder? 🙂 Natürlich ist Bewegung zusätzlich immer gut.

So gehören Sie mit großer Wahrscheinlichkeit zu den Menschen, die in der Vorweihnachtszeit sogar an Gewicht verlieren, voller Energie sowie wesentlich stressresistenter sind und trotzdem diese wundervolle Zeit genießen.