Was macht Stress mit uns?

Mann sitzt gestresst auf einem Sessel und hält sich mit einer Hand die Stirn

Die WHO (World Health Organization) hat Stress als die größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts deklariert. Doch leider ist diese Warnung bei den wenigsten von uns tatsächlich angekommen. Viele Menschen leiden unter Dauerstress und seinen fatalen Auswirkungen, ohne ihren Alltag zu reflektieren und etwas an ihren Gewohnheiten zu ändern. Dabei sind die Faktoren, die uns in eine Art Dauerstress versetzen, wohl vielen von uns bekannt: die tägliche Angst, den Job zu verlieren, der banale Ärger mit dem Nachbarn oder innerhalb der Familie, der morgendliche Stau auf dem Weg zur Arbeit; ganz häufig aber auch die eigenen Leistungsansprüche. Spüren wir diesen Druck jeden Tag, steht unser Organismus unter Dauerstress.

Aufgrund dieses heiklen Zustands gerät unser Körper in eine Negativspirale, aus der kaum einer gänzlich unbeschadet herauskommt. Folgen sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Angststörungen und Depressionen bis hin zum Burnout. Auch die Zunahme von entzündlichen Erkrankungen wurde nachgewiesen. Höchste Zeit etwas gegen den Stress zu unternehmen, finden Sie nicht auch? In meinem neuen Buch finden Sie hilfreiche Übungen, mit denen Sie die tägliche Achtsamkeitspraxis ganz einfach zur Gewohnheit werden lassen.

 

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Während der gesamten Evolution galt Stress eigentlich als ein uralter Mechanismus, der uns beim Überleben geholfen hat. Bei unseren Vorfahren stand der Körper nur in Notsituationen unter Stress. Denn von ihnen wurde in diesen Momenten höchste Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit gefordert. Sie mussten blitzschnell wichtige Reize ihrer unmittelbaren Umgebung wahrnehmen, filtern und weiterverarbeiten, um direkt reagieren zu können. In solchen Ausnahmezuständen hemmte der Körper die üblichen Stoffwechselabläufe. So stellte er beispielsweise die Verdauung ein, um mehr Energie für Herz- und Muskeltätigkeiten zur Verfügung zu haben.

Doch nicht nur auf der physischen, auch auf der psychischen Ebene wurden die Funktionen vom limbischen System kontrolliert. Dieses limbische System ist eine Funktionseinheit des Gehirns, eine Art Stresszentrale, die manch einen Vorgang wie etwa das Triebverhalten steuert. Dieses limbische System gibt Signale weiter und benötigt zur Übertragung im zentralen Nervensystem bestimmte Alarmtransmitter. Adrenalin und Noradrenalin sind solche Transmitter. Sie sorgen dafür, dass alle unwichtigen Gedanken in stressigen Augenblicken verdrängt werden und die Konzentration allein für die Notsituation bereitsteht. Stehen wir unter Stress — vielleicht kennen auch Sie dies aus einer Prüfungssituation — können wir schon mal einen sogenannten Blackout erleiden. Das Denken setzt aufgrund des Stresses einfach aus.

Weitere wichtige Botenstoffe sind Dopamin und Serotonin. Sie lassen uns in gefühlsbetonten Situationen richtig handeln und sind verantwortlich für unseren allgemeinen Gemütszustand. So wird Serotonin als Glückshormon bezeichnet. Werden diese Hormone durch zu viel Stress nicht mehr ausreichend gebildet, kommt es leicht zu Angstzuständen, Aggressivität, Depressionen und Schlafstörungen. Auch die Gedächtnisfunktion und die Regulation der Körpertemperatur funktionieren nicht mehr so effizient. Ein Hormon, das unser Körper dann vermehrt produziert, ist Cortisol. Es gilt als das Stresshormon Nummer eins.

Ist der Cortisolwert in unserem Körper erhöht, hemmt dies auch unsere Fett- und Stoffwechselaktivität. Der Körper möchte mit dieser natürlichen Reaktion mehr Energie für körperliche Prozesse in der Notsituation zur Verfügung haben.

War dies für unsere Vorfahren noch lebensnotwendig, birgt das Ungleichgewicht der genannten Botenstoffe für unsere heutigen Lebensgewohnheiten eine Vielzahl an Gefahren. Ein weiteres Hormon sorgt hier für manch ungewollte Nebenwirkung: Leptin ist nämlich für unser Sättigungsgefühl zuständig, wird unter Dauerstress jedoch gehemmt. Es drosselt zeitgleich die gesamte Stoffwechselaktivität. Ständiger Hunger kann so zu einer schnellen Zunahme an Körpergewicht führen, was wiederum die Cortisolproduktion anregt.

Wie Sie sehen, entsteht hier ein echter Teufelskreis, dem es zu entkommen gilt. Und das am besten so schnell wie möglich. Ein gutes Stressmanagement — hierzu gehört vor allem ausreichend Bewegung, die Cortisol nachgewiesenermaßen abbaut –, ausreichend Schlaf und genügend Ruhephasen sind die Stichworte. Sie wollen endlich beginnen und motiviert bleiben? Dann melden Sie sich jetzt für meine 10-Tage-Challenge an und erfahren Sie, wie Sie mit nur wenigen Minuten dem Alltag entfliehen können und sich etwas Gutes tun. Ich freue mich, wenn auch Sie dabei sind!

 

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