Fit und gesund in die kalte Jahreszeit: 5 Tipps im Kampf gegen die Erkältung

Eine junge Frau steht in einer gelben Regenjacke und einem durchsichtigen Schirm im Regen und lacht

Langsam aber sicher wird es wieder richtig kalt und ungemütlich draußen. Die Blätter sind fast alle verfärbt und segeln im Wind von den Bäumen. Kastanien säumen den Boden und der Regenschirm ist fast täglich im Einsatz. Ebenso häufig ist der Gebrauch von Taschentüchern, Nasenspray oder dem ein oder anderen Halsbonbon.

In den öffentlichen Verkehrsmitteln sitzen uns niesende Menschen gegenüber und ihre Bakterien sowie Viren finden ihren Weg in unsere Körper und so Verbreitung in Büro, Uni oder Schule. Doch am leichtesten verteilen sich unsere “größten Feinde” dieser Jahreszeit im Kreise der Familie, weswegen unsere Liebsten und Nächsten am ehesten Gefahr laufen, sich anzustecken, haben sich die Erreger einmal in einem Mitglied festgesetzt.

Am Ende entscheidet jedoch unsere körpereigene Abwehr, ob wir den Keimen und dem Wetterumschwung standhalten. Das Tolle ist, wir können jede Menge dafür tun, der Erkältungswelle zu entkommen und auch die nasse und kalte Herbstzeit zu überstehen.

Mit diesen fünf Tipps kannst du dafür sorgen, dass es dir gut geht und du die Herbst- und Wintertage  fit und munter genießen kannst — trotz Schlechtwetter-Prognosen.

  1. Meide Menschenmassen

Sicher ist das nicht ganz einfach. Denn wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist oder täglich in einem Großraumbüro sitzt, bist du Bakterien und Viren zwangsläufig ausgeliefert. Achte darauf, dass du bereits hustenden und schniefenden Menschen nicht zu nahe kommst und dir häufiger die Hände wäschst, als du es sowieso schon tust.

2. Iss gesund und saisonal 

Achte ganz besonders auf eine frische und ausgewogene Ernährung. Sie sollte hauptsächlich aus saisonalem Obst und Gemüse bestehen. Im Herbst und Winter eignen sich besonders Suppen und Eintöpfe mit einheizenden Gewürzen wie Ingwer, Kurkuma und Chili. Auch dein Frühstück kann mit Zimt, Kardamom oder Rohkakao eine ganz besondere Note bekommen. Ob Porridge, Obst, ein leckerer Smoothie oder auch ein warmes Obstmus, die genannten Gewürze peppen fast jede Mahlzeit geschmacklich auf und liefern zusätzlich Antioxidantien.

Antioxidantien sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dich für den Kampf gegen Bakterien und Viren ausrüsten. Oxidativen Zellstress können sie mindern und effektiv Krankheitserregern entgegenwirken. 

3. Bewege dich an der frischen Luft

Wie auch immer die Wetter-Prognose ausfällt: Trau dich raus! Ich weiß, dass Sturm und peitschender Regen oder gar Schnee nicht besonders verlockend sind, aber ein heißes Bad und eine Tasse Tee oder eine goldene Milch (mit Kurkuma) können nach einem Aufenthalt an der frischen Luft noch schöner sein.

Du musst dein Sportprogramm also nicht unbedingt ins Fitnessstudio verlegen — denn gerade in den kalten Monaten tummeln sich natürlich besonders viele Menschen und noch mehr Keime und Bakterien. Wenn du richtig ausgestattet bist, kannst du dem entgehen. Denn mit der richtigen funktionellen Sportbekleidung bleibst du auch beim Joggen an der frischen Luft überwiegend trocken und stärkst gleich doppelt dein Immunsystem. 

4. Wähle die richtige Kleidung — auch im Alltag

Die Auswahl deiner Kleidung kann eine Menge Prävention bieten. Vor allem, wenn es draußen nass und kalt ist, solltest du passend gekleidet sein. Ob im Büro oder beim Sport, funktionelle, warme und gemütliche Klamotten machen viel aus. Sind im Büro oftmals Blusen, Hemden, Röcke oder Anzughosen gefordert, solltest du zusätzlich auf eine warme Strumpfhose, längere Socken und dicke, wasserfeste Jacken und Schuhe setzen. Zur Not bunkere dir im Büro Ersatzkleidung. Denn wenn du halb nass in einem Raum sitzt, in dem es auch noch zieht, weil deinem Kollegen gegenüber generell immer zu warm ist, findest du dich mit höherer Wahrscheinlichkeit am nächsten Tag krank im Bett. 

5. Meide Stress und achte auf erholsamen Schlaf

Anhaltender Stress im Job oder auch im Privatleben machen dich anfälliger für Krankheiten. Schlafen wir dann nicht ausreichend und tief genug, trinken möglicherweise hin und wieder Alkohol, um abends entspannen zu können und brauchen morgens mehrere Tassen Kaffee, um in die Gänge zu kommen, geraten wir in eine Art Teufelskreis. Bleibt dieser über einen längeren Zeitraum bestehen, sind unsere Abwehrkräfte nicht mehr stark genug. 

Wenn du zu denjenigen gehörst, die mindestens ein- bis zweimal gleich zu Beginn der kalten Jahreszeit für mehrere Tage das Bett hüten müssen, empfehle ich dir, einmal deine Blutwerte checken zu lassen. Denn Vitamin- und Mineralstoffmängel sind immer häufiger und schwächen unsere Abwehr enorm. Sie sind kleine Stellschrauben im System, die, wenn sie nicht mehr ausreichend vorhanden sind, auch andere Prozesse in unserem Stoffwechsel behindern.

Ganz besonders wichtig ist die Supplementierung von Vitamin D ab Oktober bis April, da uns nun weniger Sonnenlicht erreicht und unser Körper dieses Vitamin selbst nicht produzieren kann.