Die richtige Körperpflege

Eine junge Frau steht unter der Dusche und wäscht ihre Haut mit einem Schwamm und schäumendem Duschgel

Die Haut ist unser größtes Organ, aber auch ein sehr anspruchsvolles und empfindliches. Unsere Haut bietet Schutz vor äußeren Umwelteinflüssen und ist evolutionsbedingt so aufgebaut, dass sie eigentlich nicht besonders viel Pflege bedürfte.

Allerdings stellt unser modernes Leben die äußerste Hautschicht oftmals vor große Herausforderungen: Luftverschmutzung durch Abgase in Großstädten, Feinstaub, Temperaturschwankungen mit starker Sonneneinstrahlung oder trockener Kälter und der Kontakt mit immer mehr Menschen, die uns täglich umgeben, fordern eine besondere Körperpflege.

Diese muss jedoch nicht stundenlang dauern und kann tatsächlich mit ganz wenigen natürlichen Produkten auskommen!

Sie sollte zu unserem jeweiligen Hauttyp passen, am besten nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen und dennoch für ein allgemeines Wohlbefinden sorgen. Gerade beim täglichen Kontakt mit anderen Menschen wollen wir niemanden mit üblen Körpergerüchen belasten. Der erste Eindruck zählt immer noch, doch genauso wichtig ist unsere Gesundheit

Die richtige Pflege ist deshalb etwas, worauf du Wert legen solltest. Doch wie pflegt man sich richtig, welche Pflege entspricht den individuellen Bedürfnissen und wie passt sie am besten in deinen Alltag? Sicherlich spielen heute auch noch andere Faktoren eine Rolle. Denn zero waste hat längst bei der täglichen Pflegeroutine Einzug erhalten. Zu Recht! Die meisten Pflegeprodukte befinden sich in Plastikfläschchen und Aluminium-Döschen. Da wir sie täglich nutzen, zählt auch hier der Leitsatz “Weniger ist mehr.”

Die richtige Routine bei der täglichen Körperpflege

  • Zähneputzen

Für die richtige Zahnpflege solltest du dir genügend Zeit nehmen. Bist du routiniert in den Abläufen, kannst du auch mit Zahnseide flott umgehen und solltest diese täglich verwenden. Mittlerweile gibt es tolle Zahnbürsten aus Bambus oder Holz, die auch bei der Zahnpflege den Plastikmüll vermeiden. Wenn du mehr über die richtige Zahnpflege-Routine lesen möchtest, dann schau doch gerne mal in meinen Blogbeitrag dazu.

  • Duschen

Tägliches Duschen halte ich nicht für besonders gesund. Alle zwei Tage sollten ausreichen, um den natürlichen Schutzmantel der Haut nicht zu zerstören. Auch den Gebrauch von aggressiven Duschgels solltest du vermeiden und stattdessen lieber milde Naturseifen verwenden. Diese punkten mit ihren pflanzlichen Bestandteilen, hautpflegenden Ölen und sind zudem frei von synthetischen Stoffen. Du findest sie im Biomarkt oder im Reformhaus. Das Beste: Du kannst sie lose kaufen und sie sind sehr ergiebig. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel.

Die Wassertemperatur sollte beim Duschen nicht zu hoch sein, damit deine Haut nicht zu schnell austrocknet. Bei zu heißen Temperaturen löst sich die natürliche Fettschicht der Haut ab und sie wird empfindlich. Wer Probleme mit fettiger Haut hat, sollte ebenfalls lieber lauwarmes Wasser benutzen, denn ansonsten versucht die Haut mehr Fett zu produzieren, um sich zu schützen. 

  • Haare waschen

Gleiches gilt übrigens auch für deine Haare. Spülst du diese mit zu heißem Wasser und wäschst sie mit Shampoos, die künstliche und aggressive Inhaltsstoffe beinhalten, zerstörst du die natürliche Schicht deiner Kopfhaut. Neigst du generell zu trockener Haut, dann steigt die Gefahr der Schuppenbildung, während deine Kopfhaut bei fettigen Haaren noch mehr und schneller neues Hautfett (Talg) produziert. 

Glücklicherweise gibt es auch bei der Haarpflege feste Shampoos, bei denen du – wie bei den Seifenstücken – auf natürliche Inhaltsstoffe und plastikfreie Verpackungen setzen kannst. Bedenke auch, dass all die Chemikalien in den Pflegeprodukten ins Grundwasser fließen und zur Umweltverschmutzung beitragen.

Stylst du dir die Haare mit einem Föhn, gilt es, sie vorher so lange wie möglich an der Luft trocknen zu lassen. Zu viel Hitze durch Föhne oder andere Stylinggeräte belastet langfristig deine Haarstruktur und schädigt sie.

  • Cremes und Körpersprays

Möchtest du deiner Haut auch nach der Dusche etwas Gutes tun, kannst du pflegende und wohlduftende Körperlotionen verwenden. Achte darauf, dass diese nicht zu schwer sind, deinen eigenen Hauttyp unterstützen und gut einziehen. Schaue auch hier die Liste der Inhaltsstoffe genauer an und entscheide, was du dir auf die Haut schmieren möchtest. Denn das, was deine Haut berührt, nimmt sie zu großen Teilen auf.

  • Deo

Mit Deodorants ist das ähnlich. Da wir sie uns unter die Achseln sprühen, wo viele Lymphdrüsen sitzen und der Körper über die Schweißbildung gut und gerne entgiftet, ist es enorm wichtig, ihn nicht zusätzlich mit Stoffen zu belasten. Gerade in den Achselhöhlen, in denen es oftmals sehr warm ist, lagern sich die Inhaltsstoffe ab und gelangen über geöffnete Poren besonders leicht in unser Lymphsystem. Aluminium ist prädestiniert dafür, sich in unserem Körper festzusetzen und sein Unwesen zu treiben. Längst wurde bewiesen, dass Aluminium die Entstehung von Krebs fördert. Gelangt es etwa über Softdrinks in Aluminiumdosen in unseren Organismus, durchdringt es gemeinsam mit der enthaltenen Zitronensäure die Blut-Hirn-Schranke. Während die Zitronensäure verpufft, bleibt das Aluminium jedoch in unserem Hirn und reichert sich dort an.

Bedenke, dass du dich mit Seifen — ob für Haut oder Haare — immer nur kurz wäschst, um sie dann wieder zu entfernen. Bleiben  sie nämlich länger auf Haut oder Haaren, können sie beide Bereiche schädigen. Achte deshalb bei denjenigen Produkten, die du den ganzen Tag auf deiner Haut und deinen Haaren trägst, ganz besonders auf die Inhaltsstoffe. Sie haben viel Zeit, in deinen Körper zu dringen und sich dort anzureichern.

Bei den falschen Stoffen, kann dies deinen Körper unnötig belasten und langfristig deine Gesundheit gefährden.