So kann dir Nikotin beim Abnehmen helfen

Eine junge Frau ist im Profil zu sehen, wie sie sich gerade eine Zigarette anzündet

Hast du dich schon einmal gefragt, weshalb Raucher meist keine Probleme mit dem Übergewicht haben? Und weshalb viele nicht mit dem Rauchen aufhören wollen, obwohl es zum Schlimmsten gehört, was Mann oder Frau dem Körper antun kann? Sie haben Angst zuzunehmen, nachdem sie damit aufgehört haben. Durchschnittlich können das in nur kurzer Zeit tatsächlich sechs bis zehn Kilogramm sein. Aber wie kommt es dazu?

Das macht Nikotin in deinem Körper

Nikotin hemmt den Appetit und kurbelt gleichzeitig den Stoffwechsel an, indem das Stoffwechselaktivierungs-Enzym AMPK (ein Fettregulierer) die Fettverbrennung veranlasst.

Forscher sind der Meinung, dass dieses Enzym eine der wichtigsten biochemischen Entdeckungen der letzten Jahrzehnte ist, denn AMPK schaltet von Fettspeicherung auf Fettverbrennung.

Zusätzlich aktiviert es Verjüngungs- und Regenerationsprozesse, vor allem wenn wir uns im Hungermodus befinden, wie beispielsweise beim Intervallfasten jeden Tag oder durch Sport. 

Zusammengefasst hat das Nikotin, was die Bildung von AMPK betrifft, zwei unterschiedliche Funktionen im Körper und speziell im Gehirn. Auf der einen Seite erhöht es die AMPK-Produktion im Körper, also die Fettverbrennung und auf der anderen Seite reduziert es gleichzeitig das Hungersignal, das im Gehirn ausgelöst wird. Dieser Doppeleffekt erklärt, weshalb Raucher*innen eher selten mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. 

Solltest du jetzt mit dem Rauchen anfangen, um von der Wirkung des Nikotins zu profitieren?

Ein ganz klares NEIN! Da das Rauchen gesundheitlich ein absolutes NO GO ist, verrate ich dir ein Abnehmgeheimnis, mit dem du völlig ohne Rauchen auskommen und trotzdem diese gravierenden Vorteile nutzen kannst. Es gibt nämlich außer dem Nachtschattengewächs Tabak noch andere Lebensmittel, in denen Nikotin enthalten ist. Beispielsweise Paprika, Auberginen, Tomaten, Kartoffeln, Chili, Goji-Beeren und roter Pfeffer. Sie enthalten allesamt Nikotin und zwar in ausreichender Menge, um diese Effekte auszulösen. Sie erhöhen mit ihrem Nikotin die AMPK-Produktion im Körper, also die Fettverbrennung. Auf der anderen Seite reduzieren diese gleichzeitig das Hungersignal, das im Gehirn entsteht.

Das regelmäßige Essen von Nachtschattengewächsen lässt dich also vom gleichen Mechanismus profitieren, der auch vom Rauchen ausgelöst wird. Allerdings ist die Menge des Nikotins viel geringer und die körperliche Abhängigkeit bleibt in einer „gesunden Dosierung“. Und ein wenig abhängig zu sein von gesunden Pflanzen… dagegen haben wir nichts , oder?