Fastenzeit: Verzicht üben – Veränderungen bewirken

Grüne Smoothies in Smoothieflaschen mit Strohalm stehen auf einem Holztisch. Daneben liegen Bananen, eine halbe Avocado und Spinatblätter

Die Fastenzeit ist in vollem Gange. Wofür hast du dich dieses Jahr entschieden? Kein Alkohol, kein Fleisch, kein Zucker oder weniger Autofahren und mehr zu Fuß gehen? Vielleicht möchtest du ja auch einen kleinen Internet-Detox machen. Halte dich dafür von digitalen Geräten fern und nimm stattdessen öfter mal ein Buch zur Hand.

Was immer es sein mag: Indem wir uns in Verzicht üben, können wir unseren Fokus wieder klarer ausrichten und uns von alten Gewohnheiten befreien. Denn diese schleichen sich gerne im stressigen Alltagsleben ein. Meist unbewusst und schneller als uns lieb ist. Doch woher kommt das Fasten eigentlich und warum ist es jedes Jahr aufs Neue so attraktiv und fordert uns heraus?

Ursprünge der Fastenzeit

Die Fastenzeit beginnt für Christen jedes Jahr am Aschermittwoch und endet am Ostersamstag. Die Sonntage sind ausgenommen, sodass man von 40 Fastentagen spricht. Die meisten von uns nehmen diesen Zeitraum als Anlass, um gesünder zu leben. Auch andere Religionen sehen das Fasten als Möglichkeit der Reinigung, die im besten Falle zur Erleuchtung führen soll. Körper und Geist sollen wieder in Einklang kommen.

Stille genießen, die Umwelt und sich selbst bewusster wahrnehmen und ein gesundes Leben führen — das sind die Wünsche vieler.

Gerade in Zeiten wie diesen. Jede Religion hat dabei ihre ganz eigenen Regeln geschaffen. Doch auch wenn du keiner bestimmten Religion angehörst, kannst du die Fastenwochen als kleine Herausforderung annehmen. Du möchtest endlich mit dem Rauchen aufhören, ein paar überflüssige Pfunde verlieren oder eine neue Sportroutine etablieren, durch die du dich besser fühlst? Jetzt ist die richtige Zeit dafür!

Verzicht erfordert aufmerksames Hinsehen

Du wirst deine ganz eigenen Gründe haben, diese Zeit des Verzichts nutzen zu wollen. Doch auch wenn du noch nicht darüber nachgedacht hast, zu fasten, möchte ich dich dazu ermutigen, einmal ganz genau hinzusehen. Wie fühlst du dich momentan? Wo stehst du in deinem Leben und was würdest du gerne ändern? Wo siehst du selbst Potenzial für ein besseres Lebensgefühl und mehr Lebensqualität? Was auch immer deine Antworten auf diese Fragen sind –, wenn du sie gefunden hast –, gehe genau diese Themen an und bewirke selbst Veränderung. Selbstverständlich bedarf es nicht der Fastenzeit, um etwas zu verändern, doch vielleicht liegt gerade in dieser Zeit für dich der Reiz.

Wir Menschen suchen nach Herausforderungen und möglicherweise findest du in deinem Bekanntenkreis auch Verbündete. Gemeinsam könnt ihr euch bestärken, Fortschritte teilen und euch gegenseitig motivieren.

Meine Einladung an dich

Wie du vielleicht weißt, ist Fasten, speziell das Intervallfasten, eines meiner Lieblingsthemen. Auf meinem YouTube-Kanal und hier auf meinem Blog kannst du alles rund um das Intervallfasten erfahren. Nächste Woche bereite ich dich in einem You-Tube-Video speziell auf das Smoothie-Fasten vor. Wenn du noch nicht fastest und dir genaue Informationen dazu fehlen, ist dieses Video genau das Richtige für dich. Du erfährst, was es mit dem Smoothie-Fasten auf sich hat und wie es deinem Körper helfen kann. Nutze die Zeit, um dich darauf vorzubereiten. In einem weiteren Video erkläre ich dir anschließend, wie das Smoothie-Fasten abläuft und worauf du dabei achten solltest.

Mit einem letzten Video führe ich dich wieder aus der Fastenzeit heraus. Darin erfährst du dann, wie es für dich weitergehen kann. Falls du bisher noch keinen Grund gefunden hast, die Fastenzeit zu nutzen, dann nimm die Herausforderung gerne an und starte einen kleinen Frühjahrsputz für Körper, Geist und Seele.

Ich freue mich, wenn du mir zu meinen Videos einen Kommentar schreibst und deine Fasten-Erfahrungen mit mir teilst. Viel Freude und Erfolg dabei!