Detox durch Intervallfasten

Eine Frau bereitet sich einen grünen Detox-Smoothie aus grünen Blattsalaten und Superfoods zu.

Die meisten kennen den Begriff Detox und verbinden ihn mit den sogenannten “Schlacken”, die sich in unseren Zellen und den Zwischenzellräumen ablagern sollen. In Zeitschriften und Gesundheitsmagazinen, aber auch im Internet, stößt man immer wieder — vor allem in Verbindung mit einer bewussten Ernährung, Diäten oder Fastenkuren — auf diese Bezeichnung. Gemeint ist damit in den meisten Fällen die physische Entgiftung auf Zellebene und Zwischenzellebene, bei der abgelagerte Schadstoffe mit Hilfe einer Ernährungsumstellung oder Kur abgetragen werden sollen.

Diese Rückstände häufen sich über einen längeren Zeitraum in unserem Organismus an. Durch eine ungesunde Lebensweise, Pestizide in Lebensmitteln, vermehrten Stress, Giftstoffe aus Genussmitteln wie Nikotin oder Koffein sowie Süßstoffe und allgemein körperfremde Stoffe ist der Körper bei einer bestimmten Menge von “Müll” mit der Entsorgung überfordert. Dadurch, dass wir ihn permanent belasten und in unserem modernen Arbeitsleben zusätzlich wenig Bewegung haben, die den Stoffwechsel in Schwung bringt und im Idealfall die Abtragung der Giftstoffe anregt, entwickeln sich schnell Entzündungsprozesse und unser Immunsystem ist überfordert.

Stellen Sie sich Ihren Körper als eine Fabrik vor, in der jeder Arbeitsprozess auf den anderen abgestimmt ist. Alle Abteilungen arbeiten ständig auf Hochtouren, um die Prozesse wie vorgesehen am Laufen zu halten. Kommen an einer Stelle zu viele Aufgaben auf einmal, stockt der Prozess. Dieser Stau wird alle weiteren Prozesse behindern.
In unserem Körper geschieht dies ganz ähnlich: Fügen wir ihm zu viele Dinge auf einmal zu, die ihn überfordern, belastet das nicht nur unsere Organe — insbesondere die großen Entgiftungsorgane wie die Leber, die Haut, den Verdauungstrakt und die Nieren –, sondern sorgt auf lange Sicht für einen Stau in unserem gesamten Organismus. Der Körper
kommt nicht mehr zur Ruhe und kann sich nicht um ganz grundlegende Mechanismen,beispielsweise Selbstheilungsprozesse, kümmern. Welche Krankmacher und Gifte die Prozesse in Ihrem Körper außerdem lahmlegen können, erfahren Sie in meinem neuen Buch “Meine Gesundheitsformel”.

Meine Gesundheitsformel - Dr. Petra Bracht - Buch-Cover

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Leseprobe: Blick ins Buch

Diesen Selbstengiftungs- und Wiederverwertungsmechanismus nennt man Autophagie.
Mit der Autophagie beschäftigte sich der Japaner Yoshinori Ösumi und bekam für ihreErforschung im Jahr 2016 sogar den Nobelpreis für Medizin. Die gute Nachricht ist:
Bei der Autophagie geht es um Selbstheilungsprozesse und Reparaturmechanismen, die wir selbst wieder in Gang bringen können. Hier kommt das Thema Fasten, im Besonderen das Intervallfasten, ins Spiel. Denn erst durch eine Pause in der Nahrungsaufnahme, somit meist auch einen Aufnahmestopp von Schadstoffen, gelingt es ihm, körpereigene Entgiftungsprozesse wieder in Gang zu bringen. Hierfür reicht es schon, Ihrem Körper eine Zeit von 16 Stunden Pause zu gewähren. Essen Sie in dieser Zeit nichts und trinken Sie ausreichend Wasser und ungesüßten Kräutertee. Innerhalb dieses Zeitraums entledigt der Körper sich von Abfallprodukten in den Zellen und alte oder beschädigte Teile werden wie in einer Art Schreddermaschine zerhäckselt. Ganz spannend ist an dieser Stelle die Wiederverwertung bestimmter Teile und die gleichzeitig angeregte Selbstheilung. Da Insulin, ein Anstieg des Blutzuckerspiegels, diesen Prozess hemmen bzw. sofort stoppen würde, ist es wichtig, dass Sie die Pause einhalten.

Das klingt nun sehr streng und möglicherweise können Sie sich kaum vorstellen, wie Sie diese 16 Stunden Fastenzeit überbrücken sollen. Ich kann Sie beruhigen: Starten Sie doch einfach mit 14 Stunden und erhöhen Sie langsam die Stundenanzahl. Fordern Sie sich selbst heraus. Am besten ist, wenn Sie das Zeitfenster des Fastens ganz flexibel festlegen können. Für die meisten eignet sich ein Fastenzeitraum von 19 bis 11 Uhr. So würde man ab 11 Uhr die erste Mahlzeit zu sich nehmen und bis 19 Uhr die letzte Mahlzeit gegessen haben. Sollten Sie abends zum Dinner verabredet sein, verlagernSie Ihr Zeitfenster einfach weiter nach hinten und fangen am nächsten Tag später an zu essen. So können Sie Ihre Gesundheit fördern, ohne Genuss aufzugeben. Beachten Sie jedoch auch, dass Ihr Organismus einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt benötigt, damit alle Prozesse reibungslos funktionieren. Nur so können Sie selbst gewährleisten, dass sich keine ungesunden Stoffwechselendprodukte ablagern.

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