Coenzym Q10: Lebensenergie pur

Lebensmittel, wie Orangen, Avocado, Brokkoli und Blumenkohl sind reich an Q10 und liegen nebeneinander. Darunter ist die chemische Molekülformel auf ein Blatt Papier gezeichnet.

Vielleicht hast du schon vom körpereigenen Provitamin Q10 gehört? Womöglich als Zusatz in Hautpflegeprodukten? Doch bei diesem Mikronährstoff geht es um viel mehr als um eine schöne Haut. Unser Alterungsprozess findet eigentlich in den Mitochondrien statt, den körpereigenen Verbrennungsöfchen. Denn ist in unserem Energiestoffwechsel die Gewinnung von Zellenergie durch einen Q10-Mangel blockiert, kommt es zu Einschränkungen der Zellatmung und somit zu oxidativem Stress und Schädigungen der Zelle.

Besonders die Zellen unserer Organe und Strukturen mit hoher Stoffwechselleistung enthalten Tausende von Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen): 

  • Bauchspeicheldrüse,
  • Herz,
  • Leber,
  • Lunge,
  • Muskeln,
  • Blutzellen
  • und auch unsere Nervenzellen.

Mittlerweile wissen wir auch, dass Q10 mehrere hundert Gene aktiviert, die unsere Nervenzellen schützen und Zellschäden sowie chronische Entzündungsprozesse verhindern oder zum Abheilen bringen können. 

Bis zum 30. Lebensjahr können wir ausreichend Q10 produzieren. Danach nimmt diese Fähigkeit — je nach Lebensstil mehr oder weniger schnell — ab. Wir können aber über unsere Ernährung und über die körperliche Bewegung dazu beitragen, dass der Q10-Spiegel höher ist. Bei der Ernährung sind Oliven- und Rapsöl sowie Nüsse geeignet. Was die Bewegung betrifft, habe ich den Eindruck, dass kräftige Anspannung im gedehnten Muskel einen wichtigen Beitrag leistet. Dabei werden Muskelzellen beansprucht, die im Alltag so gut wie gar nicht aktiviert werden. 

Genauso wichtig: Selen und Zink

Damit die inaktive Form von Q10 (Ubiquinon) zur, für die Wirkung notwendigen aktiven Form (Ubiquinol) umgewandelt werden kann, benötigt unser Organismus zusätzlich die Mikronährstoffe Selen und Zink. Allerdings leben wir in einem Selen-Mangelgebiet und auch unter Zinkmangel leidet fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung. Die Folge ist klar: Die meisten Menschen haben einen Q10-Mangel und leiden unter dessen Folgen. 

Noch drastischer wird es, wenn der Bedarf an diesem Provitamin erhöht ist, so etwa mit zunehmendem Alter, bei Mangelzuständen von Selen, Zink, Vitamin B6 und Magnesium. Auch bei Stress, hohem Alkoholverbrauch und schwerer körperlicher Anstrengung solltest du besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Q10 achten.

Bereits bestehende Erkrankungen des Herzens, des Gehirns, der Schilddrüse und bei Diabetes fordern ihren Tribut und erhöhen den Bedarf. Nimmst du regelmäßig Medikamente ein, wie beispielsweise Cholesterinsenker (Statine), Parkinsonmittel (L-Dopa), Betablocker oder Antidepressiva (Amitriptilin), kann es zu einer Unterversorgung von Q10 kommen, da die körpereigene Produktion gehemmt ist. 

Meine Empfehlung für dich

Aufgrund dieser Faktoren empfehle ich eine Blutuntersuchung des Q10-Spiegels durch deinen behandelnden Arzt. Je nach Gesundheitszustand sollte der Wert zwischen 0,8 und 2,0 ng/ml liegen. Besonders bei chronischen Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten, Parkinson, Multipler Sklerose und Krebs erhöht sich der Bedarf bis auf 4,0 ng/ml. Bei den von mir durchgeführten Laboruntersuchungen haben acht von zehn Patienten einen signifikanten Mangel. Hier empfehle ich die Einnahme von Ubiquinol, die Form der ersten Wahl, da die Bioverfügbarkeit um ein Vierfaches höher ist. 

Da in vielen Nahrungsergänzungsmitteln oftmals die Form Ubiquinon eingesetzt wird, mit der dein Körper sehr wenig anfangen kann, war es mir bei meiner Rezeptur wichtig, die bioaktive Form Ubiquinol zu verwenden. 

Mit meinem Q10Plus+ erhältst du 30mg Q10, die dein Körper 3,5 – 8 Mal besser aufnimmt. Dadurch brauchst du eine relativ geringe Tagesdosis an Q10 und bist trotzdem optimal versorgt.