5 Lebensmittel, die du bei Schmerzen nicht essen solltest

gesunde Lebensmittel liegen gegenüber ungesunden Snacks

Sie erwischen jeden mindestens einmal im Leben: Schmerzen, speziell Schmerzen am Rücken. Doch ganz egal, in welchem Bereich des Körpers sie sich bemerkbar machen, egal ob akut oder chronisch: Niemand leidet freiwillig unter Schmerzen. Deswegen forschen immer mehr Mediziner und andere Experten an Möglichkeiten, den Zustand von Schmerzpatienten zu verbessern. Leider sind die bisher entwickelten Maßnahmen in den meisten Fällen symptombezogen.

Die Hauptursache wird dabei in vielen Fällen außer Acht gelassen. Auch mein Mann, Roland Liebscher-Bracht, und ich sind seit 30 Jahren stetig dabei, den Menschen ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Hierfür arbeiten wir täglich in eigenen Forschungsfeldern, ergänzen uns gegenseitig perfekt und bieten unseren Patienten eine umfassende Therapie. Diese betrachtet den Körper als komplexe Einheit, in der viele Faktoren eine Rolle spielen. Wir vertreten einen ganzheitlichen Ansatz, der ohne Schmerzmittel und Operationen auskommt. Dabei setzen wir mit unserer Therapie direkt an der Ursache der meisten Schmerzen an. Spannungen an Muskeln und Faszien, ausgelöst durch einseitige Bewegungsmuster — wie dem Sitzen — oder unzureichende Bewegung, sorgen für einen erhöhten Muskeltonus in unserem Körper. Dieser ist verantwortlich für unsere Schmerzen.

Wir möchten allen Menschen ein schmerzfreies Leben ermöglichen. Sie können selbst erfahren, wie Sie mit ausreichend Bewegung und einer vitalstoffreichen Ernährung zu deutlich mehr Lebensqualität gelangen. Mit der Veröffentlichung unseres neuen Buchs “Deutschland hat Rücken” wollen wir insbesondere Rückenschmerzen ein Ende bereiten.

Rückenschmerzen nehmen stetig zu und sind das Volksleiden Nummer 1. Wir wissen: Niemand muss sich mit Rückenschmerzen quälen. Wenn Sie verstanden haben, wie Ihre Schmerzen entstehen und wie Sie ihnen ganz einfach vorbeugen, werden Sie spüren, wie gut es Ihnen gehen kann. Und hierbei helfen wir Ihnen! Auch ich möchte mit dem Ansatz aus der Ernährungsmedizin daran anknüpfen und zum Wohlbefinden meiner Patienten und Ihnen persönlich beitragen. Auf Grundlage jahrelanger Forschung und Erfahrung bei der Behandlung meiner Patienten zeigt sich immer wieder, wie sehr auch unsere Ernährung zur Schmerzentstehung beiträgt.

Über die folgenden fünf Lebensmittel möchte ich Sie im Sinne Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens aufklären:
Zucker, insbesondere Haushaltszucker, auch als Saccharose (Glukose-Fruktose) bekannt, gilt als Vitaminräuber. Zu viel Zucker führt zu einem Ungleichgewicht in unserem Körper, das Schmerzen aus einem Alarmzustand heraus entstehen lässt. Denn ein Mangel an Mikronährstoffen verursacht auf Dauer einen erhöhten Muskeltonus, der Schmerzen hervorruft. Gleichzeitig trägt unser moderner Lebensstil dazu bei, dass ein Überangebot an Zucker zu Stoffwechselerkrankungen wie bspw. Diabetes und Adipositas führt.

Auch Fleisch, ganz besonders das aus der Massentierhaltung, verursacht Schmerzen. Das schlechte, genmanipulierte Futter, das die Tiere bekommen, nehmen auch wir Menschen indirekt über das Fleisch auf. Die vielen Omega-6-Fettsäuren sorgen außerdem für eine chronische Entzündungssituation in unserem gesamten Organismus. Auch die verschlechterte Wasser-Bindungskapazität aufgrund eines hohen Konsums tierischer Produkte löst eine permanente Übersäuerung aus. Schadstoffe können schlechter wieder ausgeschieden werden und sammeln sich an, was zu weiteren Krankheiten führen kann.
Neben einem erhöhten Fleischkonsum spielt auch der Verzehr von Wurst bzw. von verarbeiteten Wurstprodukten eine große Rolle. Denn: Wurst hat einen extrem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren. Und auch die Zusatzstoffe wie Pökelsalze, Geschmacksverstärker und Nitrate sind Stoffe, die unser Körper nicht kennt und die somit zu einem erhöhten Muskeltonus beitragen.

Auch das in Fisch angereicherte Quecksilber und andere Schwermetalle, die in unseren verdreckten Meeren zu finden sind, haben eine neurotoxische Wirkung auf unseren Organismus. Lagern sich diese bei einem hohen Konsum von Fisch in unserem Körper an, reagiert er auch hierauf mit Schmerzen.
Wie in vielen anderen Beiträgen und Videos bereits erwähnt, möchte ich hier nochmals auf Milch und Milchprodukte hinweisen. Entgegen der verbreiteten Meinung, dass diese — aufgrund des hohen Calciumanteils — gesund für unseren Körper seien, beweisen sie immer wieder das Gegenteil. Milch ist in erster Linie Babynahrung und von Natur aus immer auf das jeweilige Säugetier abgestimmt. Kuhmilch ist also für uns Menschen artfremd und hat einen extrem hohen Gehalt an Östrogenen. Diese Wachstumshormone aktivieren unsere Gene auf eine unnatürliche Art und Weise.

Du möchtest alles nochmal genauer wissen? Dann schaue dir direkt mein Video an 🎬

Leiden Sie unter Schmerzen oder wollen ihnen gänzlich vorbeugen, empfehle ich Ihnen eine pflanzliche Ernährungsweise, die aus reichlich Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten besteht. Sicher ist es die Dosis, die das Gift macht, und ich möchte Ihnen nichts verbieten. Doch je weniger Sie von den für Sie schmerzverursachenden Lebensmitteln konsumieren, desto besser wird es Ihnen gehen. In unserem neuen Buch “Deutschland hat Rücken” können Sie im Kapitel über “Ernährung, Psyche und Umfeld” mehr zu den Entstehungsfaktoren von Schmerzen lesen. Wie Sie selber messen können, was Ihrem eigenen Körper guttut und bei welchen Lebensmitteln er mit einer Reaktion die Bedrohung abwehren möchte, erfahren Sie ebenfalls in unserem Buch.