Entspannt durch die weiblichen Wechseljahre

Eine ältere Frau sitzt auf einem Sofa und hat Hitzewallungen

Die Wechseljahre — für viele Frauen unter uns ein sensibles Thema. Zu belastend und emotional aufwühlend ist die Phase der Wandlung, die wir durchleben. Körperliche Veränderungen und familiäre Lebensumstände wie beispielsweise der Abschied der Kinder, die ihr eigenes Leben fernab des Elternhauses beginnen, fallen oftmals zeitlich zusammen. Das Altern und die eigene Endlichkeit drängen sich zunehmend in den Vordergrund und machen viele Frauen nachdenklich. Die Jahre, in denen dieser Wechsel stattfindet, beziehen sich auf den Zeitabschnitt der hormonellen Umstellung (das Klimakterium). Dieser lässt sich in drei unterschiedliche Phasen einteilen, in denen jeweils spezifische körperliche Veränderungen eintreten. 

Eine Frau in ihren 40ern leidet unter PMS-Beschwerden

Bereits ab 40 findet ein erster Wandel der Hormonkonstellation statt, bei dem die Hormone nicht mehr so effizient produziert werden wie zuvor. In dieser sogenannten Prä-Menopause treten die üblichen prämenstruellen Beschwerden — ein Ziehen in den Brüsten, Schmerzen im Unterleib und Kopfschmerzen — noch stärker auf. Es ist die Phase, in der wir noch übellauniger sind und vieles persönlich nehmen.  

 Oftmals können wir uns an diesen Tagen selbst nicht leiden. Setzt die Periodenblutung zwei Tage später ein, scheint jedoch alles vergessen.

Ab Mitte 40 bis Ende 40 können die ersten Zyklusschwankungen auftreten. In diesem Zeitraum, der Perimenopause — es ist die Phase kurz vor dem Ausbleiben der Menstruation — werden noch viel weniger Hormone (Östrogene und Progesteron) in den Eierstöcken gebildet als bisher. Folglich können die ersten Wechseljahres-Beschwerden eintreten. Nehmen die Zyklus-Unregelmäßigkeiten immer weiter zu, kündigt sich mit dem Zeitpunkt der letzten Menstruation — dieser folgt mindestens zwölf Monate lang keine weitere Blutung mehr — das Ende dieser Phase an. 

Ist die letzte Blutung vorbei, schließt sich die Postmenopause an. Die meisten Frauen erreichen diese Phase spätestens im Alter von 50-54 Jahren. Natürlich gibt es auch hier Schwankungen und so können Beginn und Dauer der Wechseljahre individuell, von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Auch die Ausprägung der Beschwerden kann variieren. Je nach Lebensstil und Lebenssituation sind außerdem Verlauf und Dauer der Phasen verschieden. Leider gibt es hierfür keine Vorhersagen und nur wenig Möglichkeiten, sich auf diesen Wechsel vorzubereiten.

Die häufigsten Symptome, die während der Wechseljahre auftreten und unter denen wir Frauen mehr oder weniger stark leiden, sind unter anderem:

  • Schlafstörungen,
  • Gewichtszunahme,
  • Hitzewallungen,
  • die Elastizität der Haut und des Bindegewebes lässt nach — teilweise hat man das Gefühl, als könne man zusehen, wie der Alterungsprozess voranschreitet,
Eine Frau in ihren 50ern betrachtet ihre Falten, indem sie ihr Gesicht abtastet
  • vermindertes Selbstbewusstsein aufgrund der wahrgenommenen Alterungsprozesse,
  • emotionale Instabilität und Stimmungsschwankungen,
  • verminderte Leistungsfähigkeit, Antriebslosigkeit; es scheint, als fehle es an Energie und Lebensfreude
Eine Frau sitzt gähnend an ihrem Schreibtisch vor dem PC und reibt sich ihr Gesicht.

Altern — Überwältigende Emotionen und Selbstzweifel kommen auf

Mit dem Ende der Fruchtbarkeit in dieser Lebensphase wird auch das Älterwerden körperlich und seelisch spürbar. Das Gefühl, es sei nun alles vorüber, die Attraktivität ließe nach und eine gewisse Hilflosigkeit machen sich bei der ein oder anderen Frau breit.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen — von Frau zu Frau — Mut machen: Mit diesem Wechsel liegt eine weitere aufregende Zeit vor Ihnen. Sicherlich hat diese nichts mit der Aufregung der Teenager-Zeit gemeinsam. Doch sie hat ihren ganz eigenen Charme und stellt uns vor neue Herausforderungen.

Sie haben die Möglichkeit, diese Lebensphase als neue Chance anzusehen, in der Sie gelassener und toleranter mit sich selbst und ihren Mitmenschen umgehen. Nehmen Sie sich Zeit und entwickeln Sie für sich neue Routinen — vielleicht beginnen Sie mit Achtsamkeits-Übungen oder Meditation. Suchen Sie sich neue Aufgaben oder Hobbies und lernen Sie sich so noch einmal neu kennen. Sie dürfen zelebrieren, was Sie bisher schon erreicht haben! Sollten Sie unter den Wechseljahres-Beschwerden jedoch so stark leiden, dass Sie an all das gar nicht denken können, dann versuchen Sie es einmal mit bioidentischen Hormonen. 

Bioidentische Hormone als Lösung?

Mit Ihren Beschwerden sind Sie nicht alleine. Die Hormonumstellung beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Frauen. Auch unsere Mitmenschen wie Familienmitglieder oder Freunde bekommen hin und wieder unsere üble Laune zu spüren oder müssen uns mit einer Zeitschrift Luft zufächeln, damit wir die nächste Hitzewallung überstehen. Vielleicht haben Sie dies bereits bei Ihrer Mutter erlebt erlebt und wussten schon früh, was auf Sie zukommt.

Glücklicherweise gibt es seit 15-20 Jahren eine gute Alternative, mit der Sie die Beschwerden in Schach halten oder möglicherweise ganz loswerden können. Mit sogenannten bio- oder naturidentischen Hormonen können Sie auf natürliche Weise Ihr Wohlbefinden zurückerlangen. Diese natürlichen Hormone werde aus der Yamswurzel gewonnen und so weit umgewandelt, dass sie mit unseren menschlichen Hormonen identisch sind.

Ganz ohne Nebenwirkungen können sie, richtig dosiert und regelmäßig eingenommen, zur Verminderung der Beschwerden und somit zu deutlich mehr Lebensqualität beitragen. Wichtig ist, dass Sie in bestimmten Abständen Ihren Hormonspiegel überprüfen lassen, damit die Konzentration der bioidentischen Hormone immer perfekt auf Ihren körperlichen Zustand abgestimmt sind. Wenden Sie sich für diese alternative Therapie an einen Spezialisten, bei dem Sie sich gut aufgehoben fühlen.

Eine ältere Frau sitzt glücklich und zufrieden am Strand im Sonnenuntergang

Ich rate Ihnen außerdem zu einer ganzheitlichen Lebensweise: vollwertige pflanzliche Ernährung, abwechslungsreiche Bewegung sowie innere Zufriedenheit durch tägliche Achtsamkeits-Routine. Denn auch hier gilt: “Wie im Innen, so im Außen”.

Wie Sie diese Balance finden, können Sie außerdem in meiner Gesundheitsformel nachlesen. Dort finden Sie alles zu den drei Säulen eines ausgewogenen Lebensstils mit Rezepten, Bewegungsflows und Meditationen. Lassen Sie sich inspirieren.