Hüftschmerzen

Bleiben Sie schmerzfrei und beweglich

Jährlich werden 150.000 künstliche Hüften eingesetzt. Grund: Schmerzen und Hüftgelenksarthrose (Koxarthrose). Betroffen sind die Knorpel auf dem Oberschenkelkopf und in der Hüftpfanne die zunehmend verschleißen bis die Knochen aufeinander reiben. Dieser Zerstörungsprozess wird von immer mehr Schmerzen und Bewegungseinschränkungen begleitet. Diese werden direkt im Hüftgelenk oder der Leiste empfunden und als dumpf und bohrend beschrieben. Typisch sind „Einlaufschmerzen“ besonders am Morgen.
Ursachen nach herkömmlicher Auffassung sind vor allem das Alter und eine erblich bedingte Minderwertigkeit der Knorpel. Auch Übergewicht, Hüftdysplasien, Knochenerkrankungen oder Verletzungen sollen verantwortlich sein. Bei den meisten Patienten älter als 50 Jahre kann jedoch keine genaue Ursache für den Gelenkverschleiß festgestellt werden. Neben konservativen Therapiemaßnahmen wie Physiotherapie werden Schmerz- und Entzündungsmittel eingenommen oder gespritzt. Im weiteren Verlauf werden Arthroskopien mit Eingriffen am Gelenk sowieUmstellungsoperationen durchgeführt oder schließlich Hüftprothesen eingesetzt.

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Meine Schmerztherapie gegen Hüftschmerz

Man geht also davon aus, dass der Verschleiß hauptsächlich durch das Alter und die „Benutzungszeit“ ausgelöst wird. Die von uns vertretene neue Schmerztherapie sieht andere Ursachen. Wir sitzen viel zu viel und nutzen die möglichen Hüftwinkel nur sehr eingeschränkt. Als Folge verkürzen sich Muskeln, vor allem die Hüftbeuger und Gesäßmuskeln. Dadurch erzeugen sie Kräfte, die das Gelenk zusammenziehen. Das überlastet den Knorpel und macht Bewegung immer schwergängiger. Schmerzen mit denen der Körper den Knorpel schonen will werden meist unterdrückt. So nehmen Verschleiß, Unbeweglichkeit und Schmerzen stetig zu. Es gibt nur eine Möglichkeit, diese Negativspirale zu beenden. Die überhöhten Muskelspannungen müssen normalisiert werden. Die speziell dafür entwickelte Osteopressur nutzt dafür fest installierte Schaltstellen an den Knochen. Der Körper reagiert sofort und der Schmerz wird deutlich reduziert. Das beweist, dass auch bei schon vorliegender Arthrose Schmerzfreiheit möglich ist. Engpassdehnungen sorgen zusätzlich dafür, dass die in der Therapie erreichte Schmerzfreiheit dauerhaft hält. Der Verschleiß wird gestoppt und je nach Schweregrad regeneriert.
Testen Sie Ihren Zustand. Legen Sie sich bis zur Gesäßmitte auf einen Tisch. Ziehen Sie ein Knie weitest möglich an die Brust. Lassen Sie das andere Bein maximal herunterhängen oder vorsichtig von einem Helfer herunterziehen. Legen Sie danach auf dem Stuhl sitzend den Unterschenkel der schmerzenden Hüfte möglichst quer auf das andere Bein. Beugen Sie Ihren gerade gehaltenen Rumpf im Hüftgelenk nach vorne. Üben Sie beides einige Minuten. Wenn Sie nach dem Abklingen der Dehnungsschmerzen Erleichterung spüren sind Ihre Muskeln zu kurz. Üben Sie beide Dehnungen auch zur Vorbeugung.

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