Rheuma


Schmerzfrei und beweglich leben

Der Begriff „Rheuma“ umfasst ungefähr 400 verschiedene Krankheitsbilder, die eines gemeinsam haben: Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates. Rheumatische Beschwerden treten in jeder Altersgruppe auf. In unserem Land gibt es bereits 50.000 Kinder, die wegen Gelenkerkrankungen behandelt werden. Bei den 50 Jährigen sind es bereits 75% und bei den 70 Jährigen 90%der Gesamtbevölkerung. Entsprechend hoch sind die Kosten, die durch diese Erkrankung entstehen. Sie belaufen sich auf etwa 40 Milliarden Euro jährlich.
In der modernen Medizin spricht man von Erkrankungen des „rheumatischen Formenkreises“, die in Gruppen unterteilt werden.
Das klassische Rheuma ist die „chronische Polyarthritis“ (PCP), eine extrem schmerzhafte Autoimmunerkrankung, die körpereigenes Gewebe entzündlich angreift und Gelenkstrukturen bis zur Zerstörung abbaut.
Stoffwechselerkrankungen, wie beispielsweise die Gicht führen ebenfalls zu sehr schmerzhaften Entzündungen, die durch Ablagerung kleinster Harnsäurekristalle verursacht werden. Dieser Verlauf kann sich über Jahre hinziehen und ist eine ernährungsbedingte Erkrankung.
Seltener kommt es zu erregerbedingten Gelenkentzündungen, beispielsweise nach operativen Eingriffen oder einer Borrelieninfektion, durch Zeckenbiss verursacht.
Häufig verwendet wird auch der Begriff des Weichteilrheumas. Gemeint sind Muskeln, Sehnen, Bänder sowie Bindegewebe die schmerzhaft verändert sind.
Die größte Gruppe betrifft jedoch Schmerzzustände, die den degenerativen rheumatischen Erkrankungen zugeordnet werden, obwohl der Gelenkverschleiß in Wirklichkeit durch falsche Muskelspannungen verursacht wird. Bei diesen Fehlbelastungsschmerzen, die oft irrtümlich als Rheuma fehl diagnostiziert werden, ist vor allem die Umprogrammierung der Muskulatur entscheidend für den Therapieerfolg.
Bei fast allen echten rheumatischen Erkrankungen liegen Störungen im Gewebestoffwechsel vor, so dass dieser mit einer ganzheitlichen Therapie optimiert werden muss.

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Individuelle Therapieansätze

Die individuelle Vorgehensweise werde ich mit Ihnen besprechen und festlegen.
Herkömmliche Rheumamittel können zunächst eingesetzt werden, um kurzfristig die Entzündungsfaktoren herabzusetzen. Langfristig sollten, den Stoffwechsel korrigierende, Ernährungsmaßnahmen ergriffen werden.

Reduzieren Sie die tierischen Eiweiße und Fette, wie Fleisch, Fisch, Wurst, Eier und Milchprodukte, denn diese unterstützen die Bildung von Entzündungsfaktoren. Stellen Sie stattdessen die vielen Gemüse- und Obstsorten, Salate, Nüsse, Sprosse sowie Reis und Kartoffeln in den Vordergrund. Trinken Sie viel und vor allem vor den Mahlzeiten ein großes Glas stilles Wasser, denn so verhelfen Sie den Stoffwechselabbauprodukten zur besseren Ausscheidung. Bewegen Sie sich soweit möglich regelmäßig. Dehnen sie ausgiebig mit Engpassübungen, damit der Druck auf die Gelenkknorpel verringert wird.

Da bei allen echten rheumatischen Erkrankungen das Immunsystem leidet, erwägen Sie eine Darmsanierung. 80% unserer Körperabwehr sind dort angesiedelt. Diese können Sie zusätzlich durch Vitamin D,E, C, Beta-Carotin , Zink, Selen sowie Omega-3-Fettsäuren unterstützen. Aus der Pflanzenheilkunde kennt man die guten Wirkungen von Teufelskralle und Schwarzkümmel, die die überschießende Reaktion des Immunsystems dämpfen. Ebenfalls gute Erfolge bringt asiatischer Weihrauch, denn dieser hemmt bestimmte, die Entzündung fördernde, Stoffe, wie beispielsweise die Leukotriene.

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