Diabetes


Eine heilbare Volkskrankheit

Altersdiabetes ist keine schicksalhafte Erkrankung, sondern weitgehend hausgemacht. Allerdings ist sie sehr heimtückisch, da sie nicht weh tut und darum häufig erst nach Jahren diagnostiziert wird.
Derzeit leiden mindestens acht Millionen Deutsche an dieser unbewusst selbst verursachten Krankheit. Wobei die Krankheitsbezeichnung Altersdiabetes schon lange nicht mehr der Wirklichkeit entspricht. Längst ist Diabetes Typ II zu einer Volkskrankheit geworden, die nicht selten bereits im Kindesalter beginnt. Dreißig Prozent der übergewichtigen Jugendlichen unter 14 Jahren zeigen schon die ersten Anzeichen dieser Erkrankung! Das beweist, dass sie mit dem Alter direkt nichts zu tun hat.
Die Grundursache für die Krankheitsentstehung liegt an der dauernden Überbeanspruchung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), deren Aufgabe es ist, den Blutzuckerspiegel konstant zu erhalten. Durch die heute übliche Ernährung wird sie massiv überfordert, bis sie schließlich „krank“ wird.
Was früher bis zum Erreichen eines höheren Alters dauerte, wird heute schockierender Weise schon in früher Jugend erreicht. Es beginnt mit einer zunehmenden Insulinresistenz. Die Zellen reagieren immer weniger auf dieses Hormon der Bauchspeicheldrüse, das überflüssigen Zucker aus dem Blut entfernt und in Form von Fett als Energie speichert. Ist die Aufnahme – vor allem schneller Zucker (Kuchen, Süßes, Weißmehl) – zu groß, produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin. Hohe Insulinspiegel aber vermehren das Hungergefühl und bewirken eine Gewichtszunahme mit einer wiederum höheren Insulinproduktion.

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Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall

Irgendwann versagt die Bauchspeicheldrüse. Ab diesem Zeitpunkt verbleibt zu viel Zucker im Blut. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Niereninsuffizienz, Nervenschädigungen, Durchblutungsstörungen, Abnahme der Sehfähigkeit, sogar Krebs (Warburgtheorie) können die Folge sein.
Verstarben vor einhundert Jahren Altersdiabetiker innerhalb kurzer Zeit, weil das Wissen um die Entstehung nicht bekannt war, so weiß man heute, dass eigentlich nur zwei Veränderungen in den Lebensgewohnheiten notwendig sind, um diesem Negativkreislauf zu entrinnen: Gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Betätigung. Kommt Ihnen dieser Tipp bekannt vor?

Wer sich ausreichend bewegt, verbrennt den Zucker bevor er in den Gefäßen und Organen Schaden anrichten kann. Auch bei den Ernährungsempfehlungen für Diabetiker weiß man heute vieles besser. Wurden noch bis vor kurzem spezielle Diabetikerprodukte mit Fruchtzucker oder Süßstoffen als „süße Alternative“ angeboten, ist heute klar, dass diese Empfehlung falsch war. Sie erhöhen den Appetit ebenso und tragen damit zum Übergewicht bei. Gesundes hochwertiges Essen mit einem hohen Anteil an Gemüse, Salat, Obst und Vollkornprodukten ist die beste Empfehlung.
Achten Sie zusätzlich auf einen ausgewogenen Mikronährstoffgehalt. Für die Bauchspeicheldrüse und den Zuckerstoffwechsel sind Chrom Zink, Vitamin C, die B-Vitamine, Vitamin D und E sowie Magnesium in ausreichender Menge notwendig. Es gibt auch viele natürliche Alternativen, die helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Hierzu gehören Bockshornklee, Ingwer, Schwarzkümmelöl und Zimt. Auch die Bittergurke enthält einen Eiweißstoff, der sanfte Insulin senkende Eigenschaften aufweist. Sie ist in Form von Charantea-Tee in Apotheken oder Reformhäusern erhältlich. Eine Kanne über den Tag verteilt schont Ihre Bauchspeicheldrüse. Ist es nicht erstaunlich, wie einfach diese Volkskrankheit reduziert werden könnte?

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